Transformation

leri-orunmila1

Ifá Òrúnmìlà Elérì Ìpin

 

TRANSFORMATION

Wer kennt das nicht?
Zustände negativer Energien erzeugen negative Schwingungen. Man steht unter Druck, Mobbing am Arbeitsplatz, Streit mit dem Ehepartner, Angst, Kummer, Frustation, Isolation, Geldsorgen, Zweifel, Leiden, Krankheit, der Verlust eines geliebten Menschen, nicht in der Lage sein richtige Entscheidungen zu treffen, Armut.

Zustände positiver Energien erzeugen positive Schwingungen. Freiheit, Friede, Freude, Ruhe, Liebe, Familie, Gesundheit, Wohlstand, Überfluss, Anerkennung, Wertschätzung, Dankbarkeit, Sex, Lachen, Wohlbefinden, glücklich sein, Luxus.

Luxus erzeugt Faulheit, Stolz und Schwäche
Armut erzeugt Demut, Stärke und Widerstandskraft

 

Des öfteren fragt man sich: „Warum passiert mir das, dies oder jenes…?“

IFÁ lehrt unter anderem, dass ein Mangel an Ausrichtung mit seinem Ìpònrí [höheren Selbst (das kollektive Unbewusste)], Menschen auf die zerstörenden Kräfte der Ajỏgún (Negativenergien) Metabegriff, anfällig macht. Die Ajỏgún sind Kräfte der Natur und in unserer Existenz eingebunden, die natürliche Zerstörung, körperliche Erkrankungen, psychische Erkrankung und Tod verursachen können. Sie werden in der Regel durch umweltliche Einflüsse verursacht, die nicht unbedingt an einem Mangel an Erkenntnis oder der Denkweise seitens der Menschen, die durch Ihre Einflüsse leiden, zu tun haben. Ajỏgún ist ein Ausdruck der Realität und Tatsache, dass schlechte Dinge auch guten Menschen passieren können. Die Aufgabe des Babalawo (ein älteres Foto von mir) ist es, negative Energien in positive Energien zu transformieren.

 

Transformation

Für jede gewünschte Veränderung die Menschen anstreben, ganz egal worum es sich dabei handelt, sodass überhaupt eine Änderung stattfinden kann, sind diese drei Dinge unumgänglich:
Die Änderung des Denkschemas, der Geisteshaltung sowie der richtige Umgang mit den Energien

Das ist die Grundlage zur Veränderung in unserem „Innen“ das sich dann als Resultat im „Außen“ wiederspiegelt. Realität ist ein Gemütszustand den man selber entscheiden kann, die wirkliche Realität ist die, wie man die Energie fliessen lässt. Jeder Gedanke ist eine Ursache und jeder Zustand eine Wirkung, gleiche Ursachen erzeugen immer wieder gleiche Wirkungen, die innere Welt ist die Ursache – die äussere Welt ist die Wirkung.
Leider ist Veränderung immer sehr schwer und mit „Positivem Denken„ allein nicht möglich, da es eine Komponente aus vielen ist. Sei es jetzt bei einer Veränderung im Bewusstsein, Umständen oder Problemen generell bringt das natürlich auch immer den zeitlichen Prozess mit sich (infolgedessen Zeit ist Energie). Die Welt wird von Gewohnheiten beherrscht, dem Hauptübel. Die Menschen haben die Gewohnheit ausgebildet und akzeptieren die Dinge wie sie sind. Die Veränderung der Gewohnheit wird im herkömmlichen Sinne meistens als negativ oder schlecht angesehen, dabei ist es nur eine falsche Auffasssung. Wechsel – Änderung basiert auf der Gesetzmässigkeit des Universums:

  • In Wechsel herrscht Stabilität
  • In Stabilität die Bewegung

Wechsel = Transformation = Wandel.
Nicht die Umstände und die Umgebung allein haben aus dir gemacht was du bist, sondern dein gewohnheitsmässiges Denken.
Bist du bereit, willst du etwas verändern?

 

Der Fokus liegt bei Menschen im allgemeinen bei drei Dingen: Umfeld, Zeit und Körper.
Diese stehen nicht nur im Mittelpunkt sondern sie handeln auch analog dazu. In Wirklichkeit gilt es Raum, Zeit und Körper zu überwinden. Das sieht dann folgendermassen aus:

  • Raum –    Du denkst nicht mehr über die Umwelt nach, die Aussenwelt verschwindet.
  • Zeit –       Du vergisst die Zeit, keinen Zeitbegriff über den Zustand der Abwesenheit.
  • Körper – Du denkst nicht an den Körper, du spürst dich nicht im Raum.

Um dies umzusetzen bedarf es noch weiterer Schritte, für die alten Okkultisten und Eingeweihten  (Ägypter, Babylonier, Buddhisten, Chaldäer, Hindus, Taoisten, Yoruba, usw…) war dieses Wissen und diese Lehren gang und gäbe.
Ein kleiner Denkanstoß, Zeit: Die meisten Menschen haben eine falsche Vorstellung vom Raum – Zeit – Kontinuum, Raum und Zeit verwenden wir mehr oder weniger als Bezeichnungen für die Begrifflichkeit. Worte, Bezeichnungen die Sprache ist trügerisch. Die grosse Lüge der Zeit und ihre Perioden, Raum und Zeit sind Konstrukte der Menschheit, Zeit ist eine Form des Geistes und Denkens. Im Quantenfeld existiert kein Raum und Zeit sondern nur das Jetzt.

Raum – leer und bestimmungslos, Raum leer raumlos, Zeit – leer und bestimmungslos, Zeit leer zeitlos.
Sogenannte Eigenschaften des Raumes der Zeit selbst, Raum und Zeit sind nicht in sich.
Gegensatz und Zwillingspaar, Raum – Zeit schafft einander, Zeit – Raum heben einander auf.
Gegensatz in sich zu Ich:  Spaltung im Ich — Zeit,
Gegensatz zu sich zu Ich: gespaltenes Ich — Raum, Gegensatz räumt — Gegensatz zeitigt.
Weder hat Zeit einen Anfang, noch ist Zeit ewig.
Weder hat Raum ein Ende, noch ist Raum unendlich —
Weder ist Zeit und Raum real, noch ist Zeit und Raum ideal — Zeit und Raum ist Gedanke im Ich.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind Eigenschaften des Bewusstseins!

  • Vergangenheit ist tote Zeit, vorbei, erlebtes (dient als Erinnerung oder als Lernprozess um aus Fehlern zu lernen) sie ist bekannt, gewusst aber unveränderbar.
  • Die Zukunft existiert nicht, ist nicht bekannt, nicht gewusst aber veränderbar.
  • Die Gegenwart ist ewig spürbar aber ständiger Veränderungen unterworfen, sie bewegt sich immer von der Vergangenheit zur Zukunft.

Formel: Ohne Vergangenheit keine Zukunft, Ohne Zukunft keinen neue Gegenwart und ohne neue Gegenwart keine neue Vergangenheit!

 

Kein Opfer mehr dieser Fallen zu sein: Der Richter im Himmel – Punkte für richtig oder falsch – Prüfungen – Karma* auflösen – Gebote – Dogmen – Religionen, all das besteht meist aus falschen Glaubenssätzen oder vorgefertigten Antworten.

Bei dem Wort Karma* (Ursache und Wirkung) kommt es auch immer des öfteren zum Missverständnis. Karma kommt aus dem „Sanskrit„ und bedeutet: tun, Tat, handeln das Geschaffene dieser Handlung, ein Spiegelbild meines sogenannten Seinszustand. Ursache wird Wirkung, Wirkung wird Ursache. Die Tat bedingt das Ergebnis, das Ergebnis bedingt die Tat. Eine gewisse Bestimmung, warum etwas verändern wenn es bestimmt ist so oder so zu sein, es hat nichts mit Schuld, auflösen oder abarbeiten zu tun. Es geht um die Entscheidung auf der Ebene der bewussten Wahrnehnung und nicht der unbewussten [Entschlüsse die man dann für eine (richtige) Entscheidung hält].
Richtige Entscheidung = wie es für mich bestimmt ist.

Es gibt keine Wunder, Glück, Pech oder Zufall, wobei letzteres nicht ganz in diese Kategorie passt, wie das Wort Zufall schon ausdrückt, es fällt dir zu weil es so sein soll, dass es dir zufällt. Alles ist durch eine Verkettung kausal verbunden und latent existent und erst ab einem gewissen Moment sichtbar und manifestiert, erkennbar.